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Mehrwertsteuerpaket für E-Commerce. Alles, was Sie wissen müssen!

Mehrwertsteuerpaket für E-Commerce. Alles, was Sie wissen müssen!

Tomasz Woźniak |

Heutzutage erfreut sich E-Commerce immer größerer Beliebtheit. Mit der Entwicklung dieses Sektors entstehen auch neue Steuervorschriften, die auf eine Verschärfung des Mehrwertsteuersystems abzielen. Eine dieser Lösungen ist das Mehrwertsteuerpaket für den E-Commerce. Was genau ist dieses Paket und für wen gilt es? In diesem Artikel versuchen wir, diese Fragen zu beantworten und Ihnen die wichtigsten Informationen zu diesem Thema zu liefern.

Was ist das Mehrwertsteuerpaket für den E-Commerce?

E-Commerce-Kreditkarte für Laptops

Das Mehrwertsteuerpaket für den elektronischen Handel ist eine Reihe von in der Europäischen Union eingeführten Vorschriften, die darauf abzielen, das Mehrwertsteuersystem beim Verkauf von Waren, die von außerhalb der EU importiert werden, zu verschärfen und die Abrechnung der Mehrwertsteuer durch EU-Steuerzahler für Dienstleistungen, die Verbrauchern in der EU erbracht werden, zu vereinfachen EU. Ziel der Einführung dieser Regelungen ist es, die Transparenz und Wirksamkeit des Steuersystems zu erhöhen und einen fairen Wettbewerb auf dem E-Commerce-Markt sicherzustellen.

Wo sind die Regelungen zum Mehrwertsteuerpaket für den E-Commerce?

Die Bestimmungen zum Mehrwertsteuerpaket für den E-Commerce wurden in das Recht der Europäischen Union umgesetzt. Dazu gehören die Richtlinie (EU) 2017/2455 des Rates, die Richtlinie (EU) 2019/1995 des Rates und die Durchführungsverordnung (EU) 2019/2026 des Rates. Diese Richtlinien führen zu Änderungen der Mehrwertsteuerrichtlinie, die sich an die EU-Mitgliedstaaten richtet und diese verpflichtet, entsprechende nationale Regelungen einzuführen. Allerdings führt die Durchführungsverordnung Änderungen zur Durchführungsverordnung 282/2011 ein. Diese Regelungen gelten für Steuerzahler zusammen mit den Bestimmungen des polnischen Umsatzsteuergesetzes.

Wann treten die Änderungen in Kraft?

Die Änderungen aus dem Umsatzsteuerpaket für den E-Commerce sind am 1. Juli 2021 in Kraft getreten. Das bedeutet, dass sich Steuerzahler fortan an die neuen E-Commerce-Vorschriften halten müssen.

Wen betreffen die Änderungen?

Die Bestimmungen des Mehrwertsteuerpakets für den E-Commerce gelten nicht für alle Steuerzahler, die in der E-Commerce-Branche tätig sind. Sie betreffen hauptsächlich Umsatzsteuerzahler mit Sitz in Polen, die keinen festen Geschäftssitz in einem anderen EU-Land haben. Es sei jedoch daran erinnert, dass jeder Steuerpflichtige sorgfältig prüfen sollte, ob die Änderungen für ihn gelten, um mögliche rechtliche Konsequenzen zu vermeiden.

Prüfen Sie, ob die Änderungen auf Sie zutreffen

Um festzustellen, ob die Änderungen, die sich aus dem Mehrwertsteuerpaket für den E-Commerce ergeben, für Sie gelten, müssen Sie einige Fragen beantworten:

  1. Erbringen Sie Dienstleistungen für Nicht-Mehrwertsteuerzahler, beispielsweise Verbraucher, die in anderen EU-Ländern leben?
  2. Verkaufen Sie Waren an Verbraucher mit Wohnsitz in der EU oder an Unternehmen, die keine Intra-EU-Transaktionen abwickeln, und die Waren werden zwischen zwei EU-Ländern transportiert?
  3. Verkaufen Sie Waren an Verbraucher mit Wohnsitz in der EU oder an Unternehmen, die keine innergemeinschaftlichen Geschäfte abwickeln, und die Waren werden aus einem Drittland in die EU transportiert?
  4. Betreiben Sie eine elektronische Schnittstelle, beispielsweise eine Handelsplattform oder ein Portal?

Wenn Sie eine der oben genannten Fragen mit JA beantwortet haben, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass die Änderungen, die sich aus dem Mehrwertsteuerpaket für den E-Commerce ergeben, auf Sie zutreffen.

Welche Folgen hat das Mehrwertsteuerpaket für den E-Commerce?

weißes Telefon auf blauem Hintergrund

Das Mehrwertsteuerpaket für den elektronischen Handel zielt darauf ab, das Mehrwertsteuersystem zu straffen und die Mehrwertsteuerabrechnung durch Steuerzahler zu erleichtern. Es führt eine Reihe von Änderungen ein, die sich auf die Art und Weise auswirken können, wie E-Commerce-Aktivitäten durchgeführt werden. Hier sind einige der wichtigsten Konsequenzen, die sich aus diesem Paket ergeben könnten:

  1. Pflicht zur umsatzsteuerlichen Registrierung im Zielland – Wenn Sie Waren oder Dienstleistungen an Verbraucher in anderen EU-Ländern verkaufen, müssen Sie sich möglicherweise in diesen Ländern umsatzsteuerlich registrieren. Das bedeutet, dass Sie die Mehrwertsteuer in verschiedenen Gerichtsbarkeiten abrechnen müssen.

  2. Neue Regeln zum Ort der Besteuerung – Das Mehrwertsteuerpaket für den elektronischen Handel führt neue Regeln zur Bestimmung des Ortes der Besteuerung von Transaktionen ein. Je nach Art der Transaktion können unterschiedliche Mehrwertsteuersätze und andere Regelungen gelten.

  3. Pflicht zur Bereitstellung von Daten – Steuerzahler, die unter das Mehrwertsteuerpaket für den elektronischen Handel fallen, sind verpflichtet, entsprechende Daten zu ihren Transaktionen bereitzustellen. Dadurch soll die Transparenz des Steuersystems erhöht und Kontrollen durch die Steuerbehörden erleichtert werden.

  4. Neue Pflichten zur Dokumentation – Das Umsatzsteuerpaket für den E-Commerce führt auch neue Pflichten zur Führung der Steuerdokumentation ein. Steuerzahler müssen geeignete Dokumente aufbewahren, die es den Steuerbehörden ermöglichen, die Einhaltung der Mehrwertsteuervorschriften zu überprüfen.